Vespa GTS 310 SuperSport 2025 vs. KTM 390 Duke 2022

Vespa GTS 310 SuperSport 2025

KTM 390 Duke 2022

Bewertung

Vespa GTS 310 SuperSport 2025
VS.
KTM 390 Duke 2022
 

Vespa GTS 310 SuperSport 2025 vs. KTM 390 Duke 2022 - Vergleich im Überblick

Der Vespa GTS 310 SuperSport mit ihrem 4-Takt V 1-Zylinder-Motor und einem Hubraum von 310 Kubik steht die KTM 390 Duke mit ihrem 4-Takt 1-Zylinder-Motor mit 373 Kubik gegenüber. Die KTM hat mit 44 PS bei 9.500 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Vespa mit 25 PS bei 6.500 U / min.

Das maximale Drehmoment der 390 Duke von 35 Newtonmeter bei 7.250 Touren bietet etwas mehr Schub als die 29 Nm Drehmoment bei 5.250 Umdrehungen bei der GTS 310 SuperSport.

Die 390 Duke setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down von WP mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Federbein von WP.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Vespa vorne eine Einzelscheibe mit 220 Millimeter Durchmesser und und hinten eine Scheibe mit 220 Millimeter Durchmesser und. Die KTM vertraut vorne auf eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 230 mm Durchmesser und Einkolben-Zange verbaut.

Bei der Bereifung setzt GTS 310 SuperSport auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 12 vorne und 130 / 70 - 12 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der 390 Duke Reifen in den Größen 110/70-17 vorne und 150/60-17 hinten.

Die KTM 390 Duke ist von Radachse zu Radachse 1.367 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 830 Millimeter.

In den Tank der GTS 310 SuperSport passen 8,5 Liter Sprit. Bei der 390 Duke sind es 13,4 Liter Tankvolumen.

Von der Vespa GTS 310 SuperSport gibt es aktuell 5 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der KTM 390 Duke sind derzeit 34 Modelle verfügbar.

Technische Daten im Vergleich

Vespa GTS 310 SuperSport 2025

KTM 390 Duke 2022

Vespa GTS 310 SuperSport 2025 KTM 390 Duke 2022
Motor und Antrieb
Motorbauart V
Zylinderzahl 1 1
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 310 ccm 373,2 ccm
Leistung 25 PS 44 PS
U/min bei Leistung 6500 U/min 9500 U/min
Drehmoment 28,9 Nm 35 Nm
U/min bei Drehmoment 5250 U/min 7250 U/min
Starter Elektro Elektro
Kupplung Fliehkraft, Trocken Mehrscheiben im Ölbad
Getriebe Automatik
Bohrung 89 mm
Hub 60 mm
Verdichtung 12,6
Gemischaufbereitung Einspritzung
Antrieb Kette
Ganganzahl 6
Bremsen vorne
Bauart Einzelscheibe Einzelscheibe
Durchmesser 220 mm 320 mm
Betätigung hydraulisch
Kolben Vierkolben
Aufnahme Schwimmsattel
Technologie radial
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 220 mm 230 mm
Kolben Einkolben
Aufnahme Schwimmsattel
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Antischlupfregelung ABS
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 120 mm 110 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 12 Zoll 17 Zoll
Reifenbreite hinten 130 mm 150 mm
Reifenhöhe hinten 70 % 60 %
Reifendurchmesser hinten 12 Zoll 17 Zoll
Gewicht fahrbereit 163 kg
Tankinhalt 8,5 l 13,4 l
Euro Norm Euro 5+
CO²-Ausstoß kombiniert 74 g/km 80 g/km
Radstand 1367 mm
Sitzhöhe von 830 mm
Gewicht trocken (mit ABS) 149 kg
Führerscheinklassen A2
Reichweite 387 km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 3,46 l/100km

Stärken und Schwächen im Vergleich

Vespa GTS 310 SuperSport 2025

Vespa GTS 310 SuperSport im Test 2025

Fazit von Der Horvath vom 15.05.2025:

KTM 390 Duke 2021

KTM 390 Duke vs. KTM 890 Duke 2021 Vergleichstest 2021

Fazit von Gregor vom 14.03.2021:

Die Vespa GTS SuperSport 310 ist kein Roller für Pragmatiker - sie ist ein Statement. Sie sieht hervorragend aus, fährt sich spritzig und vermittelt genau das Lebensgefühl, für das Vespa seit Jahrzehnten steht. Technisch liefert sie solide ab, wirkt aber in einigen Details nicht ganz auf Höhe ihres Preises. Wer jedoch eine Vespa will, will eben genau dieses Paket - Emotion, Stil und ein Hauch italienischer Nonchalance.

Die KTM 390 Duke ist eine "echte" Duke. Das Markenzeichen: Extrem agiles Handling, welches für mächtigen Fahrspaß sorgt. Das Fliegengewicht der 390er lässt sich mit der schmalen Taille und dem breiten Lenker präzise dirigieren und fühlt sich im engen Kurvengewirr am wohlsten. Vor allem mit dem Supermoto-Modus ist sie ein Spaßgerät, das seinesgleichen sucht. Leider können nur die Bremsen und das Fahrwerk der 390er nicht das gleiche, sehr hohe Performance-Niveau wie auf der 125 Duke oder 890 Duke halten. Sie fühlen sich etwas schwammig und nicht optimal abgestimmt an, gerade wenn auch der Pilot noch etwas mehr auf die Waage bringt. Die Ausstattung ist sonst tip-top, vor allem wenn man sich den Preis der 390 Duke ansieht. In puncto Fahrspaß/Euro hängt sie die meisten ab, auch ihre Duke-Schwestern.

  • Zeitlos schönes Vespa-Design
  • Hochwertige Stahlkarosserie
  • Kräftiger, moderner 310-ccm-Motor
  • Serienmässige Traktionskontrolle
  • Komfortable Sitzposition
  • Ruhiger, unaufdringlicher Klang
  • Stilvolle Details wie die Lenkerverkleidung und der Sitzbankverschluss
  • Bedienelemente könnten eleganter sein
  • Vibrationen im Stand spürbar und sichtbar
  • Eingriff der Traktionskontrolle sehr abrupt
  • Stauraum sehr klein
  • Typische Duke-Ergonomie, die sich auch für grössere Piloten eignet
  • Extrem agiles Handling dank Fliegengewicht und enger Taille
  • Sportlicher Motor mit tollem Fahrverhalten
  • Modernes TFT-Display mit Smartphone-Connectivity
  • Supermoto-Modus ist ein Genuss
  • Quickshifter (optional) funktioniert einwandfrei
  • Verstellbare Handhebel
  • Preis-Leistung-Verhältnis für A2-Motorrad top
  • Fahrwerk etwas zu weich abgestimmt
  • Druckpunkt der Bremsen etwas schwammig

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