Zero FXE 2025 vs. Talaria Sting 2024

Talaria Sting 2024

Bewertung

Zero FXE 2025
VS.
Talaria Sting 2024
 

Zero FXE 2025 vs. Talaria Sting 2024 - Vergleich im Überblick

Der Zero FXE mit ihrem Elektro Motor steht die Talaria Sting mit ihrem Elektro Motor gegenüber.

Bei der FXE federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Showa mit 41 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Showa. Die Sting setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down mit 26 Millimeter Standrohr-Durchmesser.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Zero vorne eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von J.Juan und hinten eine Scheibe mit 240 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange von J.Juan. Die Talaria vertraut vorne auf eine Einzelscheibe Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Bremse verbaut.

Bei der Bereifung setzt FXE auf Schlappen mit den Maßen 110 / 70 - 17 vorne und 140 / 70 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Sting Reifen in den Größen 100/70-19 vorne und 100/80-19 hinten.

Der Radstand der Zero FXE misst 1.422 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 836 Millimeter. Die Talaria Sting ist von Radachse zu Radachse 1.225 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 870 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 140 kg ist die Zero massiv schwerer als die Talaria mit 63 kg.

Technische Daten im Vergleich

Zero FXE 2025

Talaria Sting 2024

Zero FXE 2025 Talaria Sting 2024
Motor und Antrieb
Motorbauart Elektro Elektro
Kühlung Luft Luft
Leistung 14 PS
U/min bei Leistung 3700 U/min
Drehmoment 106 Nm 34 Nm
Antrieb Riemen Kette
Chassis
Rahmen Aluminium
Lenkkopfwinkel 24,4 Grad
Nachlauf 71 mm
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Technologie Closed Cartridge
Marke Showa
Durchmesser 41 mm 26 mm
Federweg 178 mm 203 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge
Material Aluminium
Federbein Monofederbein
Marke Showa
Federweg 227 mm 73 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Bremsen vorne
Bauart Einzelscheibe Einzelscheibe
Durchmesser 320 mm
Kolben Zweikolben Vierkolben
Aufnahme Schwimmsattel
Betätigung hydraulisch hydraulisch
Marke J.Juan
Bremsen hinten
Bauart Scheibe
Durchmesser 240 mm
Kolben Einkolben
Aufnahme Schwimmsattel
Marke J.Juan
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Fahrmodi
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 110 mm 100 mm
Reifenhöhe vorne 70 % 70 %
Reifendurchmesser vorne 17 Zoll 19 Zoll
Reifenbreite hinten 140 mm 100 mm
Reifenhöhe hinten 70 % 80 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 19 Zoll
Radstand 1422 mm 1225 mm
Sitzhöhe von 836 mm 870 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 140 kg 63 kg
Zuladung 146 kg
Höchstgeschwindigkeit 137 km/h 70 km/h
Führerscheinklassen A1, B196
Reichweite 169 km
Akku-Leistung (Kilowatt-Stunden kWh) 7,2 kWh
Länge 1850 mm
Breite 770 mm
Höhe 1075 mm
Ausstattung
Ausstattung Connectivity, LED-Scheinwerfer, TFT Display LED-Scheinwerfer

Stärken und Schwächen im Vergleich

Zero FXE 2024

Zero FXE Test

Fazit von nastynils vom 19.08.2024:

Talaria Sting 2023

Test Talaria Sting - BMX trifft auf Enduro mit E-Antrieb

Fazit von Philipp vom 03.06.2023:

Die Zero FXE hat im Test auf der Supermoto-Strecke überrascht und gezeigt, dass Die FXE durchaus sportliches Potenzial hat. Mit ihrem präzise dosierbaren Drehmoment, dem leichten Handling und der guten Alltagstauglichkeit konnte sie überzeugen. Trotz Schwächen wie der eingeschränkten Schräglagenfreiheit durch den Seitenständer und der begrenzten Reichweite hinterließ die Zero FXE einen positiven Gesamteindruck.

Die Talaria Sting hat uns alle positiv überrascht. Sie ist ein kleines Gaudi-Gurkerl, welches durch seinen lautlosen aber strammen Antrieb absolut Spaß macht und sowohl Fahranfängern als auch fortgeschrittenen Piloten ein Grinsen ins Gesicht zaubern kann. Die Akkuleistung hat unserer Meinung nach keine Wünsche offen gelassen und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt auch. Einzig der Punkt, dass man nicht Gas geben kann während man auf der Bremse steht hat bei manchen Passagen den Fahrspaß etwas getrübt. Aber dafür wird sich wohl noch eine Lösung finden lassen.

  • Sehr gute Motordosierung
  • Unbeschwertes und zugängliches Fahrgefühl
  • Motorrad fühlt sich leicht und handlich an
  • Kein Lärm und keine Abgase => ermöglicht Einsatz auch dort wo Benziner nicht willkommen sind
  • Direktes Handling
  • Seitenständer begrenzt die Schräglangenfreiheit
  • Anbauteile und Bedienelemente wirken nicht hochwertig genug
  • Schlechtes Preis/Leistungsverhältnis
  • Ladevorgang dauert in der Praxis zu lange
  • strammer Antritt
  • sehr lineare und berechenbare Leistungsentfaltung
  • gute Verarbeitung
  • gute Reichweite
  • austauschbarer Akku
  • sehr leicht und wendig
  • für Anfänger als auch Fortgeschrittene Fahrer zu empfehlen
  • breiter Einsatzbereich wenn man die zugelassene Variante nimmt
  • Zuladung nur 100 Kilogramm
  • nur Ein-Personen-Zulassung
  • bei niedrigem Akkustand etwas weniger Leistung
  • Bremsen und Gasgeben nicht gleichzeitig möglich
  • Bremsen könnten einen Tick kräftiger ausfallen


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