Enduro Neuheiten 2018

Enduro Neuheiten 2018

Neue Enduro Motorräder 2018

BILDER, TECHNISCHE DATEN UND VIDEOS DER ENDURO NEUHEITEN 2018. DIE UNIVERSELLSTEN ENDUROS DER KOMMENDEN SAISON.

Die neue Enduros von soft bis hard, von gross bis klein, von modern bis klassisch. Die Auswahl an geländegängigen Motorrädern bleibt weiter breit und wird in den kommenden Jahren im mittleren Hubraumbereich noch weiter ausgebaut, mit Modellen, die sich scheinbar wieder ernsthafter mit dem echten On/Offroad-Typus beschäftigen, derzeit verkörpert durch die seriennahen Prototypen KTM 790 Adventure und Yamaha Tenere 700. Bei den Grossenduros sind nach wie vor die Leistung und eine möglichst üppige Ausstattung zentrale Themen, obwohl uns Moto Guzzi mit seiner sympathischen Studie V85 einen neuen Weg weisen könnte.

BMW F 750 GS und F 850 GS

Während sich die F 750 GS noch stärker den Einsteigern- und Wiedereinsteigern widmet, bzw. besonders Fahrbarkeit, einfache Bedienung und maximalen Alltagsnutzen in sich vereinen soll, bedient die F 850 GS den sportlicher orientierten, abenteuerlustigen Fahrer, der Touringeigenschaften gepaart mit kraftvoller Performance und Geländegängigkeit sucht. Im Mittelpunkt der Weiterentwicklung standen vor allem Leistungssteigerung bei gleichzeitiger Verbrauchsoptimierung. Der Hubraum des Reihenzweizylindermotors beträgt 853 cm³. Die neue F 850 GS entwickelt damit eine Spitzenleistung von 70 kW (95 PS) bei 8 250 min-1 und liefert damit souveräne Antriebs-Power. Durch den 90 Grad Hubzapfenversatz und 270/450 Grad Zündabstand entsteht ein besonderer, unverwechselbarer Klang.

Triumph Tiger 800 XC, Tiger 800 XR, Tiger 1200 XC und Tiger 1200 XR

Das Entwicklungsteam der englischen Traditionsmarke hat viel Entwicklungsarbeit in die Tiger-Familie gesteckt und ihr mit mehr als 200 Upgrades beim Fahrwerk, dem Motor und bei den technischen Features einige neue Kunststücke beigebracht. Wie bereits bei den bisherigen Modellen der Tiger 800- Reihe haben die Kunden weiterhin die Wahl zwischen der Off-Road-orientierten Tiger 800 XC, die in zwei Varianten verfügbar ist, und insgesamt vier Versionen in der Tiger 800 XR-Range, die schwerpunktmässig für den Strasseneinsatz optimiert wurde.

Leichter, agiler, komfortbaler und leistungsstärker sollen sie sein, die neuen 1200er Tiger, die den Zusatz "Explorer" abgeschüttelt haben. Einen wesentlichen Beitrag zur grossen Vielseitigkeit der neuen Adventure Bikes leistet der umfassend optimierte, drehmomentstarke 1200-Kubik-Dreizylinder. Mit 141 PS bei 9.350 U/min und einem deutlich verbesserten Drehmomentverlauf im unteren Drehzahlbereich (mit einem Spitzendrehmoment von 122 Nm bei 7.600 U/min) ist das Kraftpaket nicht nur der leistungsstärkste Antrieb eines kardangetriebenen Motorrads in diesem Segment sondern bietet zudem einen spürbar verbesserten Durchzug sowie eine direktere Kraftentfaltung.

Honda Africa Twin Adventure Sports

Honda bringt 2018 für die Africa Twin zahlreiche Änderungen. Zusätzlich dazu erscheint mit der "Adventure Sports" auch eine neue Modellvariante. Im direkten Vergleich mit dem Schwestermodell wirkt die neue CRF1000L Africa Twin Adventure Sports deutlich grösser, mit flacherem Sitzprofil und aufrechterer Sitzposition. Verkleidung und höhere Scheibe bieten mehr Windschutz, dazu sorgen Motorschutzplatte und Sturzbügel für besseren Schutz. Die 5,4 Liter grössere Tankkapazität unterstützt laut Honda Reichweiten von über 500 Kilometern, beheizbare Griffe und eine 12V Steckdose verbessern Komfort und Ausstattung.

KTM 790 Adventure

Die ADVENTURE-Community kann sich bald über ein paar leichte, kompakte und geländegängige Reiseenduros der mittleren Hubraumklasse freuen, nachdem jahrelang konsequent und ohne Limit aufgerüstet wurde. Bald hat das Warten ein Ende, denn auf der EICMA 2017 präsentierte KTM den Prototyp eines genau so leichten Hardcore- Adventure-Bikes, zugeschnitten auf den brandneuen LC8c 2-Zylinder-Reihenmotor und schon sehr seriennah. Der KTM 790 ADVENTURE R PROTOTYP wird den Vorstellungen der Grobstoller-Klientel laut KTM zu 100 % entsprechen: eine echte KTM, welche die Lücke zwischen den Enduros und den grösseren Bikes der ADVENTURE-Baureihe schliessen soll. Sie schliesst aber bestimmt auch die Lücke zwischen derzeitigen Einzylindern und den Reiseenduros mit Zweizylindern.

Yamaha Tenere 700 World Raid

Leider auch noch nicht fertig, aber schon im letzten Entwicklungsstadium. Weil die Yamaha Tenere 700 schon als T7-Studie für sehr viel Aufsehen und Interesse gesorgt hat, schicken die Japaner ihr neues Enduro/Rally-Motorrad ein Jahr lang um die Welt. Denn genau dafür wird dieses Adventurebike auch gebaut. Man muss also davon ausgehen, dass wir erst nächsten Herbst das Serienmotorrad vor uns haben werden. Bis dahin muss sich die Tenere 700 noch einigen Herausforderungen stellen und wir uns gedulden.

Yamaha Super Tenere Raid Edition 2018

Die Yamaha XT1200ZE Super Ténéré Raid Edition hat vielleicht den längsten Namen aller neuen Motorräder 2018, aber auch eine umfangreiche Sonderausstattung. Angetrieben wird die vielleicht nicht stärkste, aber sehr zuverlässige und zugängliche Reise-Enduro vom bekannten 1199 Kubik Zweizylinder mit 270° Kurbelwelle, der seine Kraft über eine Kardanwelle an das Hinterrad überträgt. Das elektronisch verstellbare Fahrwerk bietet 190 mm Federweg vorne und hinten, der Sitz lässt sich in der Höhe zwischen 845 und 870 mm versetzen.

Auf elektronischer Seite bietet die Yamaha XT1200ZE Super Ténéré Raid Edition ein intelligentes Bremssystem mit ABS, Traktionskontrolle, Riding-Modes und einen Tempomaten. Für die grosse Reise ist die Enduro mit zwei Seitenkoffern ausgestattet, die je 37 Liter fassen, was nach Adam Riese 74 Liter Stauraum ergibt. Ein hohes Windschild und Handguards bieten zudem mehr Komfort und zusätzliche Nebelscheinwerfer eine bessere Sicht. Schliesslich zeichnen das Sondermodell eine spezielle Lackierung, Dekors und Carbonteile aus.

Moto Guzzi V85

Eine echte Herzensangelegenheit ist die Moto Guzzi V85, weil sie in der 1000PS-Crew echte Kindheitserinnerungen weckt, denn schliesslich sind viele von uns in den 80ern aufgewachsen. Mit der V85 will Moto Guzzi die Lücke schliessen, die die Stelvio zwischen der V7/V9-Palette und den grossen 1400er Modellen hinterlassen hat. Die Reiseenduro wurde stilistisch aber wesentlich klassischer und authentischer angelegt, was sicher mehr der Kernkompetenz von Moto Guzzi entspricht, die im Jahr 2017 Motorräder bauen können, die aussehen wie vor Jahrzehnten. Wir hoffen, dass sie auch die V85 bauen werden.

Ducati Multistrada 1260

Auch Ducati rüstet seine Bigenduro weiter auf und spendiert der Multistrada eine neue Lunge und ein neues Herz. Das supersportliche Reise- und Abenteuermotorrad, das kommendes Jahr als Ducati Multistrada 1260, Multistrada 1260 S, Multistrada 1260 S D-Air und Multistrada 1260 Pikes Peak angeboten wird, bezieht seine Kraft nun aus einem 1262 Kubik grossen Testastretta-Motor mit DVT (Desmodromic Variable Timing), also einer variablen Ventilsteuerung. Der Motor leistet maximal 158 PS bei 9500 U/min., das Drehmoment türmt sich auf bis zu 129,5 Nm auf. 85% des Drehmoments sollen schon bei 3500 U/min. verfügbar sein, bei 5500 U/min. sind es um 18% mehr als beim Vorgängermodell.

KTM Freeride 250 F und Freeride E-XC

Bis dato gab es die Freeride in zwei Varianten, als Zweitakt mit 250 Kubik und als Viertakt mit 350 Kubik. Ab 2018 gibt es nur mehr die Freeride 250 F, also mit 250 Kubik Viertaktmotor. Wer nun mit Leistungsverlust rechnet, kann aufatmen - das Aggregat der Freeride stammt aus der neuen EXC Reihe und liefert in der Freeride 21 PS und 18 NM in der homologierten Version und 26 PS sowie 22 NM in der offenen Version. Das sind so ziemlich die gleichen Leistungsangaben wie man sie von dem alten Modell der 350er kannte.

Der Elektromotor der E-XC mit 18 kW Spitzenleistung sitzt in einem überarbeiteten Verbundrahmen, der nun noch bessere Stabilität bieten soll, während das Elektromotorrad von der 50%igen Kapazitätssteigerung des KTM PowerPacks profitiert, welches mit einer Ladung bis zu 90 Minuten Fahrspass liefern kann. Ausserdem wird bei der neuen KTM FREERIDE E-XC die im Freilaufbetrieb und beim Bremsen anfallende Energie zurück in die nun schneller aufladende Batterie gespeist, die auch nach 700 Lade- und Entladezyklen immer noch über 70 % ihrer ursprünglichen Kapazität verfügen soll.

Yamaha WR250F und WR450F 2018

Die WR250F verfügt über eine Reihe neuer Funktionen, beginnend mit dem revolutionären nach hinten geneigten, flüssigkeitsgekühlten 250 ccm Einzylinder-DOHC-Motor mit 4 Ventilen. Eine neue Zylinderkopfkonstruktion mit überarbeiteten Ansaug- und Abgaskanälen, die an einen neuen, kürzeren Ansaugtrichter angepasst wurden, steigern die Topleistung und neue Nockenwellen und Ventilfedern wurden entwickelt, um die Leistung im unteren und mittleren Bereich zu verbessern. Die WR450F erhielt ein neues Motorsteuergerät, verfeinerte Federungseinstellungen, zusätzliche Seitenverkleidungen, neues Dekor und blaue Felgen.

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Bericht vom 21.11.2017 | 15'058 Aufrufe

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