Royal Enfield Himalayan 450 2025 vs. Yamaha Tenere 700 2023

Royal Enfield Himalayan 450 2025

Yamaha Tenere 700 2023

Bewertung

Royal Enfield Himalayan 450 2025
VS.
Yamaha Tenere 700 2023
 

Royal Enfield Himalayan 450 2025 vs. Yamaha Tenere 700 2023 - Vergleich im Überblick

Der Royal Enfield Himalayan 450 mit ihrem 4-Takt Reihe 1-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 452 Kubik steht die Yamaha Tenere 700 mit ihrem 4-Takt 2-Zylinder-Motor mit 689 Kubik gegenüber. Die Yamaha hat mit 73 PS bei 9.000 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Royal Enfield mit 40 PS bei 8.000 U / min.

Das maximale Drehmoment der Tenere 700 von 68 Newtonmeter bei 6.500 Touren bietet einen deutlich stärkeren Punch als die 40 Nm Drehmoment bei 5.500 Umdrehungen bei der Himalayan 450.

Bei der Himalayan 450 federt vorne eine Telegabel Upside-Down von Showa mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten ein Monofederbein von Showa. Die Tenere 700 setzt vorne auf eine Telegabel Upside-Down.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Royal Enfield vorne eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 270 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die Yamaha vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 282 Millimeter Durchmesser und. Hinten ist eine Scheibe mit 245 mm Durchmesser und verbaut.

Bei der Bereifung setzt Himalayan 450 auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 140 / 80 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Tenere 700 Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 150/70-18 hinten.

Der Radstand der Royal Enfield Himalayan 450 misst 1.510 Millimeter, die Sitzhöhe reicht von 825 bis 845 Millimeter. Die Yamaha Tenere 700 ist von Radachse zu Radachse 1.590 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 880 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 204 kg ist die Yamaha etwas schwerer als die Royal Enfield mit 196 kg.

In den Tank der Himalayan 450 passen 17 Liter Sprit. Bei der Tenere 700 sind es 16 Liter Tankvolumen.

Von der Royal Enfield Himalayan 450 gibt es aktuell 2 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Yamaha Tenere 700 sind derzeit 12 Modelle verfügbar.

Technische Daten im Vergleich

Royal Enfield Himalayan 450 2025

Yamaha Tenere 700 2023

Royal Enfield Himalayan 450 2025 Yamaha Tenere 700 2023
Motor und Antrieb
Motorbauart Reihe
Zylinderzahl 1 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Ventilsteuerung DOHC DOHC
Kühlung flüssig flüssig
Hubraum 451,65 ccm 689 ccm
Bohrung 84 mm 80 mm
Hub 81,5 mm 65,6 mm
Leistung 40 PS 73 PS
U/min bei Leistung 8000 U/min 9000 U/min
Drehmoment 40 Nm 68 Nm
U/min bei Drehmoment 5500 U/min 6500 U/min
Verdichtung 11,5 11,5
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Drosselklappendurchmesser 42 mm
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping Mehrscheiben im Ölbad
Antrieb Kette Kette
Getriebe Gangschaltung Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
Chassis
Rahmen Stahl
Rahmenbauart Doppelschleife Doppelschleife
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel Upside-Down Telegabel Upside-Down
Marke Showa
Durchmesser 43 mm
Federweg 200 mm 210 mm
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Zweiarmschwinge
Material Stahl
Federbein Monofederbein
Marke Showa
Federweg 200 mm 200 mm
Bremsen vorne
Bauart Einzelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 320 mm 282 mm
Kolben Zweikolben
Betätigung hydraulisch hydraulisch
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 270 mm 245 mm
Kolben Einkolben
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Fahrmodi, Ride by Wire ABS
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 90 mm 90 mm
Reifenhöhe vorne 90 % 90 %
Reifendurchmesser vorne 21 Zoll 21 Zoll
Reifenbreite hinten 140 mm 150 mm
Reifenhöhe hinten 80 % 70 %
Reifendurchmesser hinten 17 Zoll 18 Zoll
Länge 2285 mm 2365 mm
Breite 852 mm 915 mm
Höhe 1316 mm 1455 mm
Radstand 1510 mm 1590 mm
Sitzhöhe von 825 mm 880 mm
Sitzhöhe bis 845 mm
Bodenfreiheit 230 mm
Gewicht trocken (mit ABS) 181 kg
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 196 kg 204 kg
Tankinhalt 17 l 16 l
Reichweite 473 km 372 km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 3,59 l/100km 4,3 l/100km
Standgeräusch 91,51 db
Standgeräusch über 95dB nein
CO²-Ausstoß kombiniert 100 g/km
Ausstattung
Ausstattung Connectivity, LED-Scheinwerfer, TFT Display, USB-C Steckdose, Integriertes Navigationssystem LED-Scheinwerfer, TFT Display

Stärken und Schwächen im Vergleich

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Die Royal Enfield Himalayan 452 ist ein Motorrad mit einzigartigem Charakter, das besonders durch seine Zugänglichkeit und Zuverlässigkeit besticht. Sie ist ideal für Fahrer, die eine unkomplizierte, aber dennoch leistungsfähige Enduro suchen, die sich in verschiedenen Geländetypen bewährt. Obwohl sie nicht das leistungsstärkste oder sportlichste Bike ist, überzeugt sie durch ihr einfaches Handling, robuste Bauweise und verlässliche Elektronik. Ihr Fahrwerk ist bei flotter Fahrt stabil, jedoch schnell an seine Grenzen gestoßen. Insgesamt bietet die Himalayan ein angenehmes Fahrerlebnis für Abenteurer, die eine robuste und gutmütige Maschine suchen.

Die Tenere 700 hat inzwischen Konkurrenz bekommen und ist durch die gleichzeitige Preiserhöhung nicht mehr die große Sensation, wie vor ein paar Jahren. Doch sobald das Motorrad ins Gelände abbiegt ist man im Sattel einfach begeistert. Das Motorrad ist hart im Nehmen und meistert auch anspruchsvolle Passagen sehr zuverlässig. Ein richtig gutes Abenteuermotorrad. Wer jedoch so tut als sei er ein Abenteurer und fährt eigentlich nur Asphalt der könnte sich das Leben mit einem anderen Motorrad leichter machen.

  • Einfaches Handling und zugängliche Fahrweise
  • Robustes und verlässliches Fahrwerk
  • Kompakte Masse und niedrige Sitzhöhe machen sie zugänglich
  • Gute Reisequalitäten als komfortabler Begleiter
  • Nicht besonders leistungsstark oder sportlich
  • Fahrwerk stösst bei intensiver Beanspruchung schnell an seine Grenzen
  • sehr robuster und zuverlässiger Auftritt
  • sportliche und schlanke Optik
  • spielerisches Fahrverhalten
  • erstaunlich sportlicher und spassiger Motor
  • gute Verarbeitung
  • gutes Fahrwerk mit einem praxistauglichen Einstellbereich
  • Gewicht im Vergleich mit anderen Reiseenduros relativ niedrig
  • sehr hart im Nehmen
  • ABS abschaltbar
  • sehr geländegängig
  • sehr gute Ergonomie
  • wenig Sitzkomfort auf längeren Touren
  • Bremse wirkt etwas lasch auf Asphalt
  • Ausstattungsliste in Sachen Elektronik sehr kurz
  • Lastwechsel bei niedrigen Drehzahlen
  • das Bedienkonzept mit dem fummeligen Rad kam beim Test nicht gut an
  • Kupplungsdosierung in der Praxis nicht auf dem Niveau der Mitbewerber

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