Ducati DesertX 2026 vs. Honda CRF1100L Africa Twin 2026
Bewertung
Ducati DesertX 2026 vs. Honda CRF1100L Africa Twin 2026 - Vergleich im Überblick
Der Ducati DesertX mit ihrem 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 890 Kubik steht die Honda CRF1100L Africa Twin mit ihrem 4-Takt Reihe 2-Zylinder-Motor mit 1.084 Kubik gegenüber. Die Ducati bietet mit 110 PS bei 9.000 Umdrehungen eine vergleichbare Leistung im Vergleich zur Honda mit 102 PS bei 7.500 U / min.
Das maximale Drehmoment der CRF1100L Africa Twin von 112 Newtonmeter bei 5.500 Touren bietet etwas mehr Schub als die 92 Nm Drehmoment bei 7.000 Umdrehungen bei der DesertX.
Bei der DesertX federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Kayaba mit 46 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Kayaba. Die CRF1100L Africa Twin setzt vorne auf eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel Upside-Down von Showa mit 45 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Monofederbein von Showa.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Ducati vorne eine Doppelscheibe mit 305 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 265 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo. Die Honda vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange. Hinten ist eine Scheibe mit 256 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange verbaut.
Bei der Bereifung setzt DesertX auf Schlappen mit den Maßen 90 / 90 - 21 vorne und 150 / 70 - 18 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der CRF1100L Africa Twin Reifen in den Größen 90/90-21 vorne und 150/70-18 hinten.
Der Radstand der Ducati DesertX misst 1.615 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 880 Millimeter. Die Honda CRF1100L Africa Twin ist von Radachse zu Radachse 1.575 mm lang und ihre Sitzhöhe reicht von 850 bis 870 Millimeter.
In den Tank der DesertX passen 18 Liter Sprit. Bei der CRF1100L Africa Twin sind es 18,8 Liter Tankvolumen.
Von der Ducati DesertX gibt es aktuell 6 Inserate am 1000PS Marktplatz, von der Honda CRF1100L Africa Twin sind derzeit 3 Modelle verfügbar.
Technische Daten im Vergleich
Ducati DesertX 2026 |
Honda CRF1100L Africa Twin 2026 |
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| Motor und Antrieb | ||
| Motorbauart | V | Reihe |
| Grad | 90 | |
| Zylinderzahl | 2 | 2 |
| Taktung | 4-Takt | 4-Takt |
| Ventile pro Zylinder | 4 | 4 |
| Kühlung | flüssig | flüssig |
| Hubraum | 890 ccm | 1084 ccm |
| Bohrung | 96 mm | 92 mm |
| Hub | 61,5 mm | 81,5 mm |
| Leistung | 110,3 PS | 102 PS |
| U/min bei Leistung | 9000 U/min | 7500 U/min |
| Drehmoment | 92 Nm | 112 Nm |
| U/min bei Drehmoment | 7000 U/min | 5500 U/min |
| Verdichtung | 13,1 | 10,1 |
| Gemischaufbereitung | Einspritzung | Einspritzung |
| Drosselklappendurchmesser | 52 mm | |
| Starter | Elektro | Elektro |
| Kupplung | Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping, Kupplungssysteme | Mehrscheiben im Ölbad |
| Antrieb | Kette | Kette |
| 2WD | nein | |
| Getriebe | Gangschaltung | Gangschaltung |
| Ganganzahl | 6 | 6 |
| A2-Drosselung möglich | ja | |
| Ventilsteuerung | OHC | |
| Zündung | Transistor | |
| Chassis | ||
| Rahmen | Aluminium | Stahl |
| Rahmenbauart | Monocoque | Doppelschleife |
| Lenkkopfwinkel | 27 Grad | 27,5 Grad |
| Nachlauf | 114 mm | 113 mm |
| Fahrwerk vorne | ||
| Aufhängung | Telegabel Upside-Down | Telegabel Upside-Down |
| Marke | Kayaba | Showa |
| Durchmesser | 46 mm | 45 mm |
| Federweg | 230 mm | 230 mm |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Technologie | Closed Cartridge | |
| Fahrwerk hinten | ||
| Aufhängung | Zweiarmschwinge | Zweiarmschwinge |
| Material | Stahl | Aluminium |
| Federbein | Monofederbein | Monofederbein |
| Aufnahme | Umlenkung | Pro-Link |
| Marke | Kayaba | Showa |
| Federweg | 220 mm | 220 mm |
| Einstellmöglichkeit | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe | Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe |
| Bremsen vorne | ||
| Bauart | Doppelscheibe | Doppelscheibe |
| Durchmesser | 305 mm | 310 mm |
| Kolben | Vierkolben | Vierkolben |
| Aufnahme | Festsattel | Schwimmsattel |
| Betätigung | hydraulisch | hydraulisch |
| Technologie | radial, Monoblock | radial, Wave |
| Marke | Brembo | |
| Bremsen hinten | ||
| Bauart | Scheibe | Scheibe |
| Durchmesser | 265 mm | 256 mm |
| Kolben | Zweikolben | Zweikolben |
| Aufnahme | Schwimmsattel | |
| Marke | Brembo | |
| Fahrassistenzsysteme | ||
| Assistenzsysteme | ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Motorschleppmomentregelung, Ride by Wire, Schaltassistent, Schaltassistent mit Blipper, Tempomat, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle, Moderne Elektronik, Komfort, EBC, Motormanagement, Variable Ventilsteuerung, Ducati Quick Shift DQS, DTC | ABS, Fahrmodi, Kurven-ABS, Ride by Wire, Tempomat, Traktionskontrolle, Wheelie-Kontrolle, Moderne Elektronik |
| Daten und Abmessungen | ||
| Reifenbreite vorne | 90 mm | 90 mm |
| Reifenhöhe vorne | 90 % | 90 % |
| Reifendurchmesser vorne | 21 Zoll | 21 Zoll |
| Reifenbreite hinten | 150 mm | 150 mm |
| Reifenhöhe hinten | 70 % | 70 % |
| Reifendurchmesser hinten | 18 Zoll | 18 Zoll |
| Radstand | 1615 mm | 1575 mm |
| Sitzhöhe von | 880 mm | 850 mm |
| Gewicht trocken (mit ABS) | 209 kg | |
| Tankinhalt | 18 l | 18,8 l |
| Reichweite | 333 km | 383 km |
| Euro Norm | Euro 5+ | |
| CO²-Ausstoß kombiniert | 125 g/km | 114 g/km |
| Kraftstoffverbrauch kombiniert | 5,4 l/100km | 4,9 l/100km |
| Wartungsintervall | 15000 km | |
| Länge | 2330 mm | |
| Breite | 960 mm | |
| Höhe | 1485 mm | |
| Sitzhöhe bis | 870 mm | |
| Bodenfreiheit | 250 mm | |
| Gewicht fahrbereit (mit ABS) | 231 kg | |
| Führerscheinklassen | A | |
| Standgeräusch über 95dB | nein | |
| Ausstattung | ||
| Ausstattung | LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display, USB Steckdose, Moderne Elektronik, Automatischer Blinker-Reset, Laden & Strom, Beleuchtung | Android Auto, Apple CarPlay, Bluetooth, Connectivity, LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display, Moderne Elektronik, Konnektivität, Beleuchtung |
Stärken und Schwächen im Vergleich
Die neue DesertX ist das letzte Ducati-Modell, welches nun auf den neuen 890er-V2-Motor baut. Und es ist auch das Modell, welches am meisten von dem neuen Aggregat profitiert. Sie ist weiterhin so sportlich, abenteuerlustig und stabil wie bisher, kann durch den umgänglichen Motor aber auch im Alltag oder im technischeren Gelände punkten. Den größten Raum für Verbesserungen gibt es beim Langstrecken-Komfort, doch das ist schon jammern auf hohem Niveau. Die neue DesertX ist ein sehr rundes Gesamtpaket, mit richtig viel Performance auf und abseits des Asphalts und kaum nennenswerter Schwächen.
Die Honda CRF1100L Africa Twin überzeugt durch ihren hohen Fahrkomfort und ihre Vielseitigkeit. Dank der niedrigen Sitzhöhe und einer Vielzahl an sauber arbeitenden, aber eher konservativ ausgelegten Assistenzsystemen ist sie ideal für Straßenfahrer und Offroad-Einsteiger. Der bewährte, fein dosierbare Motor und das sauber ansprechende Fahrwerk bieten ein geschmeidiges Fahrerlebnis. Der Langstrecken-Komfort, inklusive tief integrierter Sitzposition, passt zum gutmütigen Charakter der Maschine. Das Bedienkonzept der Elektronik könnte intuitiver sein und erfordert Eingewöhnung. Die Ergonomie für stehendes Fahren im Gelände, sowie die Fahrwerksreserven für härtere Offroad-Abschnitte sind verbesserungswürdig. Auch die Handguards erweisen sich als nicht robust genug für den intensiven Gebrauch abseits befestigter Straßen. Insgesamt präsentiert sich die Africa Twin aber als super ausgewogene, komfortable Reisemaschine, welche auch leichtes Gelände souverän meistert.
- sehr kontrollierbarer, dennoch sportlich drehfreudiger V2-Motor
- starkes Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen
- sehr gute Getriebeabstufung
- hohe Fahrwerksstabilität
- sehr gute Offroad-Ergonomie
- fein abgestimmte Elektronik
- gutes Gefühl fürs Vorderrad
- präzise Dosierbarkeit der Vorderbremse
- Pragmatische Verbesserungen im Vergleich zu Vorgängermodell
- serienmässiger Tempomat, Quickshifter und USB-A sowie USB-C
- kaum Gewichtsersparnis gegenüber dem Vorgänger
- kleinerer Haupttank - mässige Reichweite von knapp 300 km
- Windschutz bei 1,85 m am Helm eher mittelmässig
- Quickshifter teils empfindlich bei unabsichtlichen Kontakt mit Stiefeln
- Hinterradbremse mit viel Leerweg
- Soziusfussraste bei grossen Stiefeln etwas im Weg
- fein dosierbarer Motor
- vielfältige elektronische Fahrhilfen
- Touch-Screen-Farbdisplay
- sauber ansprechendes Fahwerk
- Langstrecken-Komfort
- gut integrierte Sitzposition
- gutmütiger Charakter
- Bedienkonzept der Elektronik nicht intuitiv
- Ergonomie für stehendes Fahren nicht ideal
- Fahrwerksreserven für hartes Gelände nicht ausreichend
- Handguards für Offroad-Einsatz wenig robust