Indian 101 Scout 2024 vs. Triumph Bonneville Speedmaster 2026

Indian 101 Scout 2024

Triumph Bonneville Speedmaster 2026

Bewertung

Indian 101 Scout 2024
VS.
Triumph Bonneville Speedmaster 2026
 

Indian 101 Scout 2024 vs. Triumph Bonneville Speedmaster 2026 - Vergleich im Überblick

Der Indian 101 Scout mit ihrem 4-Takt V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 1.250 Kubik steht die Triumph Bonneville Speedmaster mit ihrem 4-Takt Reihe mit Hubzapfenversatz 2-Zylinder-Motor mit 1.200 Kubik gegenüber. Die Indian hat mit 111 PS bei 7.250 Umdrehungen einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Triumph mit 77 PS bei 6.000 U / min.

Das maximale Drehmoment der 101 Scout von 109 Newtonmeter bei 6.300 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 106 Nm Drehmoment bei 3.750 Umdrehungen bei der Bonneville Speedmaster.

Bei der 101 Scout federt vorne eine in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbare Telegabel konventionell mit 43 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten auf ein in Druckstufe, Federvorspannung und Zugstufe verstellbares Stereo-Federbeine. Die Bonneville Speedmaster setzt vorne auf eine Telegabel konventionell von Showa mit 47 Millimeter Standrohr-Durchmesser und hinten arbeitet ein Monofederbein von Kayaba.

Die Indian 101 Scout hat mit 150 mm vorne und 76 mm hinten einen mächtigeren Federweg als die Triumph Bonneville Speedmaster mit 90 mm vorne und 73 mm hinten.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Indian vorne eine Einzelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe mit 298 Millimeter Durchmesser und Einkolben-Zange. Die Triumph vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 310 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 255 mm Durchmesser und Einkolben-Zange von Nissin verbaut.

Bei der Bereifung setzt 101 Scout auf Schlappen mit den Maßen 130 / 60 - 19 vorne und 150 / 80 - 16 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Bonneville Speedmaster Reifen in den Größen 130/90-16 vorne und 150/80-16 hinten.

Der Radstand der Indian 101 Scout misst 1.562 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 654 Millimeter. Die Triumph Bonneville Speedmaster ist von Radachse zu Radachse 1.500 mm lang und ihre Sitzhöhe beträgt 705 Millimeter.

Mit einem fahrfertigen Gewicht von 263 kg ist die Triumph deutlich schwerer als die Indian mit 249 kg.

In den Tank der 101 Scout passen 13 Liter Sprit. Bei der Bonneville Speedmaster sind es 14 Liter Tankvolumen.

Technische Daten im Vergleich

Indian 101 Scout 2024

Triumph Bonneville Speedmaster 2026

Indian 101 Scout 2024 Triumph Bonneville Speedmaster 2026
Motor und Antrieb
Motorbauart V Reihe mit Hubzapfenversatz
Zylinderzahl 2 2
Taktung 4-Takt 4-Takt
Ventile pro Zylinder 4 4
Ventilsteuerung DOHC OHC
Kühlung flüssig flüssig
Schmierung Trockensumpf
Hubraum 1250 ccm 1200 ccm
Bohrung 104 mm 97,6 mm
Hub 73,6 mm 80 mm
Leistung 111 PS 77 PS
U/min bei Leistung 7250 U/min 6000 U/min
Drehmoment 109 Nm 106 Nm
U/min bei Drehmoment 6300 U/min 3750 U/min
Verdichtung 12,5 10
Gemischaufbereitung Einspritzung Einspritzung
Starter Elektro Elektro
Kupplung Mehrscheiben im Ölbad Mehrscheiben im Ölbad, Antihopping, Kupplungssysteme, Assist-Kupplung
Antrieb Riemen Kette
Getriebe Gangschaltung Gangschaltung
Ganganzahl 6 6
A2-Drosselung möglich ja
Chassis
Rahmen Stahl Stahl
Lenkkopfwinkel 29 Grad 64,7 Grad
Nachlauf 123 mm 91,4 mm
Rahmenbauart Doppelschleife
Fahrwerk vorne
Aufhängung Telegabel konventionell Telegabel konventionell
Technologie Closed Cartridge Closed Cartridge
Durchmesser 43 mm 47 mm
Federweg 150 mm 90 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Marke Showa
Fahrwerk hinten
Aufhängung Zweiarmschwinge Zweiarmschwinge
Federbein Stereo-Federbeine Monofederbein
Aufnahme direkt Umlenkung
Federweg 76 mm 73 mm
Einstellmöglichkeit Druckstufe, Federvorspannung, Zugstufe
Material Stahl
Marke Kayaba
Bremsen vorne
Bauart Einzelscheibe Doppelscheibe
Durchmesser 320 mm 310 mm
Kolben Vierkolben Zweikolben
Aufnahme Semi-Schwimmsattel Schwimmsattel
Technologie radial
Betätigung hydraulisch
Marke Brembo
Bremsen hinten
Bauart Scheibe Scheibe
Durchmesser 298 mm 255 mm
Kolben Einkolben Einkolben
Aufnahme Schwimmsattel
Marke Nissin
Fahrassistenzsysteme
Assistenzsysteme ABS, Fahrmodi, Tempomat, Traktionskontrolle ABS, Kurven-ABS, Traktionskontrolle, Moderne Elektronik, IMU (Trägheitsmesseinheit), Kurven-Traktionskontrolle
Daten und Abmessungen
Reifenbreite vorne 130 mm 130 mm
Reifenhöhe vorne 60 % 90 %
Reifendurchmesser vorne 19 Zoll 16 Zoll
Reifenbreite hinten 150 mm 150 mm
Reifenhöhe hinten 80 % 80 %
Reifendurchmesser hinten 16 Zoll 16 Zoll
Länge 2206 mm 2220 mm
Radstand 1562 mm 1500 mm
Sitzhöhe von 654 mm 705 mm
Gewicht fahrbereit (mit ABS) 249 kg 263 kg
Tankinhalt 13 l 14 l
Breite 910 mm
Höhe 1055 mm
Höchstgeschwindigkeit 179 km/h
Führerscheinklassen A2, A
Reichweite 260 km
Euro Norm Euro 5+
CO²-Ausstoß kombiniert 102 g/km
Kraftstoffverbrauch kombiniert 4,4 l/100km
Wartungsintervall 16000 km
Ausstattung
Ausstattung Bluetooth, Connectivity, Keyless System, Koffersystem, LED Tagfahrlicht, LED-Scheinwerfer, TFT Display LED-Scheinwerfer, Beleuchtung

Stärken und Schwächen im Vergleich

Indian 101 Scout 2024

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Triumph Bonneville Speedmaster 2026

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Die Indian Scout 101 ist ohne Zweifel ein großartiges Motorrad, das beeindruckende Leistung, für die Klasse hervorragendes Handling und moderne Technik in einem attraktiven Gesamtpaket bietet. Mit einem Preis von über 21.000 Euro in Österreich und 19.000 Euro in Deutschland ist sie aber auch kein Schnäppchen. Wer auf die Vollausstattung mit voll einstellbarem Fahrwerk und Doppelscheibenbremse verzichten kann, kann auf die günstigeren Modelle zurückgreifen. Die Scout 101 ist ein Motorrad, das nicht nur optisch überzeugt, sondern auch beim Fahren eine wahre Freude ist. Ein echtes Highlight im Cruiser-Segment, bei dem man gerne den Helm zieht und sich fragt: „Warum bin ich nicht schon früher Scout gefahren?“

Die Speedmaster setzt auf Ruhe mit Charakter: Sie schiebt aus niedrigen Drehzahlen kraftvoll an, bleibt makellos stabil und verwandelt Kilometer in eine Übung der Gelassenheit. Die Ergonomie entspannt Schultern und Rücken, der Sitz stützt ohne zu ermüden, und die Gasannahme ist linear, präzise, niemals nervös. Auf der Autobahn wirkt sie sicher und leise; auf offenen Landstraßen lädt sie dazu ein, mit sauberen Linien zu fließen statt den Rhythmus zu erzwingen. Die Elektronik greift dezent ein, und der Tempomat liefert jenes Plus an Komfort, das an langen Tagen den Unterschied macht. Keine heroischen Gesten – vielmehr der dauerhafte Genuss, mit ruhigem Puls und mechanischer Autorität zu reisen.

  • Leistungsstarker Motor
  • für die Klasse hervorragendes Handling
  • voll-einstellbares Fahrwerk
  • Hochwertige Bremsanlage
  • Moderne Elektronik
  • elegant gelöste Konnektivität
  • Hoher Preis: Dominanter Auspuff
  • Begrenzter Federweg hinten
  • Hohes Gewicht
  • hoher Langstreckenkomfort mit stützender Ergonomie
  • sehr stabile Geradeauslauf- und Linienführung
  • leichtes, berechenbares Einlenken
  • kraftvoller Durchzug aus dem Keller
  • unaufdringliche, wirksame Elektronik inkl. schräglagenabhängiger Traktionskontrolle und Tempomat
  • niedrige Sitzhöhe mit sicherem Stand
  • sehr niedrige Fussrasten, frühes Aufsetzen in Kurven
  • weniger charismatischer Sound als bei der Bobber
  • spürbares Gewicht beim Rangieren
  • begrenzte Dynamikreserven bei flottem Landstrassentempo

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