Reiseenduro Vergleich

8 Enduros im Test

Die Stärken und Schwächen von 8 aktuellen Reiseenduros im knallharten Vergleich. NastyNils testet mit Einheitsreifen und spricht Klartext. Welche ist die beste Reiseenduro?

Diese Gelegenheit konnten wir uns nicht entgehen lassen. Bridgestone hat zum Test vom neuen AT41 Reiseenduroreifen ein extrem aufwendiges Setup zur Verfügung gestellt. Wir fuhren an 2 Tagen insgesamt 8 verschiedene Reiseenduros. Am ersten Tag konzentrierten wir uns auf die ehemalige Mittelklasse am zweiten Tag inhalierten wir die die starken Wüstenbomber. Wir starteten die Tour in San Sebastian und konnten die Motorräder bei extrem abwechslungsreichen Bedingungen testen.

Bridgestone AT41 - Strassenreifen mit Offroadoptik

Der neue AT41 sieht aus wie ein kerniger Offroad-Reifen, bietet aber Fahrleistungen auf dem Niveau von echten Strassenpneus. Somit konnten wir die Motorräder auf Asphalt echt ans Limit treiben und auf den Schotterpassagen ein wenig Abenteuer-Spirit inhalieren. All das wurde von ausgesprochen vielfältigen Wetterbedingungen begleitet. Wir starteten bei Regen am Atlantik und schwitzten zwischendurch bei 30 Grad in der Wüste.

Bridgestone AT41 Profil
Der Einheitsreifen beim Test: Der neue Bridgestone AT41

Punktewertung und Emotion - Decken sich die Ergebnisse?

Wie immer nutze ich Vergleichsmöglichkeiten von Motorrädern für intensive Tests. Dabei notiere ich mir eifrig die Stärken und Schwächen der einzelnen Motorräder und sammle Daten auch gerne in Form von Tabellen. Dabei lass ich die Motorräder in jedem einzelnen Themenbereich gedanklich gegeneinander antreten und notiere mir dabei knallhart ein Ranking. Am Ende schliesse ich die Augen und beginne zu träumen. In welcher Reihenfolge würde ich die Motorräder gerne mit nach hause nehmen? Als Gegencheck dient dann noch die gedanklich umgekehrte Vorgehensweise. Auf welches Motorrad kann ich am ehesten verzichten.

Danach summiere ich die Ergebnisse meiner Tabellen auf und war auch diesmal überrascht wie gut das Ergebnis mit meinen emotionalen Empfindungen übereinstimmt. Normalerweise gebe ich keine Einblicke in meine Aufzeichnungen sondern versuche in meinen Videos die gesammelten Eindrücke mit Emotionen zu kombinieren. Denn vor allem deutsche Leserinnen und Leser neigen dazu, einem Testergebnis mit einem klaren Sieger blind zu vertrauen. Doch nicht immer ist ein Testsieger nach Punkten auch das beste Motorrad für jeden Motorradfahrer. Insofern muss ich empfehlen, die Ranking-Tabelle niemals oberflächlich zu betrachten. Nur in Kombination mit dem Video und dem Bericht hier auf 1000PS ist man für die Kaufentscheidung richtig gut gerüstet.

NastyNils Protokoll Reiseendurovergleich

-Tenere 700F 850 GS890 Adv RNorden 901Africa Twin1290 Super Adv RR 1250 GSMultistrada V4S
Motor Komfort und Dosierung87651432
Drehfreudigkeit Motor48126573
Motor Durchzug87456231
Motorleistung78456231
Getriebe38441272
Quickshifter76337251
Kupplung27561384
Regelung Traktionskontrolle87442361
Einstellmöglichkeiten Traktionskontrolle87335261
Qualität Schalter53661832
Logik Bedienlemente12558427
Handy Connectivity82563417
Stabilität87653421
Handling68245731
Präzision78542631
Fahrwerk Qualität58462361
Fahrwerk Einstellbereich58263371
Bremse Dosierbarkeit87443261
Wirkung Bremse87345261
Verbrauch21543768
Windschutz Wirkung und Einstellbereich73854621
Sitzbank87624351
---------
-Tenere 700F 850 GS890 Adv RNorden 901Africa Twin1290 Super Adv RR 1250 GSMultistrada V4S
Durchschnittliche Position6.0456.1824.3184.4553.6823.8184.5452.227
Gesamtplatzierung78452361

Platzierungen der Enduros in der Wertungstabelle

Testergebnis 8er-Vergleich - Reiseenduros in der Praxis

  1. Ducati Multistrada V4 S
  2. Honda CRF 1100 L Adventure Sports
  3. KTM 1290 Super Adventure R
  4. KTM 890 Adventure R
  5. Husqvarna Norden 901
  6. BMW R 1250 GS
  7. Yamaha Tenere 700
  8. BMW F 850 GS

Ich selbst empfinde beim Betrachten der Punktetabelle das magere Abschneiden der Tenere 700 zum Beispiel als schade. Ich fahre das Motorrad privat und sie ist für mich ein unglaublich gutes Motorrad. Doch bei Punktetabellen fehlt ihr eben etwas Elektronik und im direkten Vergleich mit doppelt zu teuren Motorrädern auch etwas Finesse. Auf der anderen Seite ist die Ducati Multistrada V4S für mich der klare und würdige Testsieger. Kein Motorrad hat mir mehr Spass gemacht. Kein Motorrad fuhr im Test schneller und sie hat in fast allen Bereichen restlos überzeugt. Doch als Käufer muss man dies anders als der verwöhnte Testpilot auch mit barer Münze bezahlen. Insofern muss man die gebotenen Leistungen auch immer mit seinen persönlichen monetären Möglichkeiten in Relation setzen.

Ich habe euch am Ende dieser Seite die Stärken und Schwächen der einzelnen Motorräder zusammengestellt. Im grossen Video auf unserem YouTube Kanal präsentiere ich euch die Fahreindrücke direkt und knallhart aus dem Sattel oder kurz nach der Testfahrt.

Preisvergleich 8 Reiseenduros 2022

Hier findet ihr den Preisvergleich dieser 8 Reiseenduros in der Praxis. Wie ist die Liefersituation? Bei welchem Modell gibt es aktuell jede Menge Lagerfahrzeuge? Wie hoch ist das Rabattniveau? In der Übersicht präsentieren wir alle Fahrzeuge ab BJ 2020 - BJ 2022 mit einer maximalen Kilometerleistung von 10.000.

Der gesamte Test war wirklich spannend, da der neue AT41 von Bridgestone auf wirklich allen Motorrädern sehr gut funktioniert hat. Somit konnte ich die Motorräder im direkten Vergleich knallhart durchleuchten und war begeistert von den kleinen und feinen Unterschieden. Hier in kurzen Worten noch die Kaufempfehlungen für verschiedene Charaktere.

  • Der Endurist: Yamaha Tenere 700 oder Honda Africa Twin
  • Der erste oben am Pass: Ducati Multistrada V4S
  • Haben ist besser als brauchen: KTM 1290 Super Adventure R
  • Treuer Begleiter für alle Lebenslagen: Honda Africa Twin
  • Reisen und heizen: KTM 890 Adventure R
  • Universaltalent: Husqvarna 901 Norden
  • Im Zweifelsfall: BMW R 1250 GS

Warum fehlen hier Motorräder?

Bei diesem Vergleichstest hatte ich zwar insgesamt 8 verschiedene Reiseenduros mit dabei. Trotzdem fehlten grandiose Bikes wie die neue Desert X, die Tiger 900 und die neue Tiger 1200. Diese Motorräder waren beim Reifentest von Bridgestone nicht verfügbar. Trotzdem wollte ich die Gelegenheit nutzen den Test für unsere Community durchzuziehen. Wir werden im Jahr 2022 einige Vergleiche mit Reiseenduros veröffentlichen. Zuletzt zum Beispiel den Vergleich der R 1250 GS mit der Tiger 1200 GT Pro.

Spektakuläre Landschaft - Der raue Norden Spaniens
Wir genossen die tollen Aussichten im rauen Norden der iberischen Halbinsel.

Die intensive Tour war nicht nur arbeitsreich sondern natürlich auch ein landschaftlicher Genuss. Hier die von uns gewählte Route durch die herrliche Motorrad-Region. Doch bestimmt findet man auf Calimoto noch weitere Varianten in andere Himmelsrichtungen. Die Region kann auch perfekt in eine Pyrenäen Tour integriert werden.

Hinter die Kulissen

Gab es Defekte und Mängel: An der KTM 1290 Super Adventure R verweigerte der linke Kombischalter den Dienst. Eine Ursache war im Laufe des Tests nicht zu finden. Weitere Defekte oder Stürze traten nicht auf.

Hat der Reifen das Testergebnis beeinflusst: Alle Motorräder waren grundsätzlich mit dem gleichen Reifen bereift. Doch Bridgestone verwendet für die einzelnen Radgrössen und Dimensionen einen unterschiedlichen Karkassaufbau. Der Reifen hat insgesamt gut zu allen Motorrädern gepasst. Wobei er tendenziell Motorräder die ursprünglich mal zu nervös und instabil waren deutlich besser gemacht hat.

Bild von NastyNils
NastyNils

"Am Ende der Etappen kamen wir meistens in der gleichen Reihenfolge an - egal wer auf welchem Motorrad saß."

Was sagten die anderen Testpiloten: Die Geschmäcker waren natürlich verschieden. Ingesamt sammelte die Tenere 700 sehr viele Pluspunkte. Sie war trotz der unterlegenen Leistung ein beliebtes Motorrad. Die F850GS kam insgesamt nicht so gut an. Bei Cafestopps war sie eher jenes Motorrad welches jener Kollege fahren musste, der als letztes seinen Cafe leer gemacht hat. Bei den anderen Motorrädern war die Stimmungslage jedoch sehr unterschiedlich. Beeindruckend und ernüchternd war auch, dass unser Guide mit einer KTM 890 Adventure das Tempo vorgab. Offen gesagt musste ich mich ordentlich konzentrieren um das hohe Tempo halten zu können. Umgekehrt wirkte sie eher locker und entspannt. Auch auf die Geschwindigkeit der einzelnen Kollegen hatte die jeweilige Motorleistung eher weniger Einfluss. Am Ende der einzelnen Etappen kamen wir meistens in der gleichen Reihenfolge an.

Fazit: KTM 1290 Super Adventure R 2022

Die Super Adventure R präsentierte sich beim intensiven Test als grossartiges Abenteuer Motorrad. Sie bot eine tolle Kombination von Langstrecken-Komfort mit Offroad-Tauglichkeit. Diese Kombination findet man in dieser Konsequenz bei keinem anderen Motorrad vor. Sie ist das Motorrad mit dem breitesten Einsatzbereich am Markt. Sie würde eine Runde auf der Motocross Strecke ebenso überstehen aber danach auch bei 200 auf der Rennstrecke noch Spass machen. Klarerweise ist vieles an der 1290er überdimensioniert. Sie ist ein Motorrad für jene Leute die immer gerne etwas „haben“ als es wirklich zu „brauchen“.


  • Robuster Gesamteindruck
  • hochwertiges und praxistaugliches Fahrwerk
  • tolle Sitzbank sorgt für viel Ausdauer im Sattel
  • sportliche und hochwertige Komponenten
  • Bärenstarker aber einfach zu dosierender Motor
  • Praxistaugliche Fahrhilfen
  • Sehr vielseitig
  • fummelige Bedienelemente
  • Beim Testmotorrad waren schon nach wenigen Kilometern Kratzer und Verschleisserscheinungen bemerkbar

Fazit: BMW F 850 GS 2022

Die BMW F 850 GS punktet auch 2022 mit einer angenehmen Ergonomie und einem zugänglichen Charakter. Die Bedienung geht leicht von der Hand und man fühlt sich schnell wohl auf dem Motorrad. Je länger die Tour dauert desto mehr vermisst man die Finesse bei den Details. Die Dämpfung der Gabel ist zu lasch und nicht einstellbar. Der Motor wird auf Dauer etwas zu langweilig und die Schaltung samt Quickshifter ist immer wieder hakelig. Im direkten Vergleich mit anderen Reiseenduros steht sie immer etwas im Schatten von aufregenderen Modellen.


  • Guter Wind und Wetterschutz
  • gut durchdachtes Bedienkonzept
  • Praxistaugliche Ausstattung
  • Sehr zugängliche Bedienung und Fahrbarkeit im Alltag
  • guter Sitzkomfort
  • Tolle Connectivity Lösung
  • Vibrationen im oberen Drehzahlbereich
  • langweiliger Motor
  • hakelige Quickshifter-Schaltung
  • Dämpfung der Front zu lasch
  • Gabel nicht einstellbar
  • behäbiges Fahrgefühl
  • Vorderbremse könnte mehr Biss vertragen

Fazit: BMW R 1250 GS 2022

Die BMW R 1250 GS präsentiert sich auch im Jahr 2022 als sehr komplettes Motorrad. Souverän und gut ausbalanciert überzeugt es bei intensiven Ausfahrten. Das Motorrad punktet mit dem herrlichen Motor, der tollen Ergonomie und der praxistauglichen Fahrhilfen samt toller App-Integration. Im direkten Vergleich mit anderen Reiseenduros der Oberliga zeigt sie aber mittlerweile erste Schwächen bei der Ausstattung und den verbauten Komponenten. Wohingegen auch im direkten Vergleich die 136PS aus dem Boxermotor in jeder Lebenslage überzeugen.


  • extrem drehmomentstarker Boxer-Motor
  • bequeme Sitzposition, langstreckentauglich
  • tolle App-Integration
  • ausgereiftes Bedienkonzept
  • tolle Ergonomie
  • Viele Individualisierungsmöglichkeiten
  • Tolles Handling mit starkem Vertrauen in die Front
  • Einfache Fahrbarkeit
  • Schaltvorgänge bei tiefen Drehzahlen hakelig
  • Sitzbank zu lasch
  • Bremse und Fahrwerk nicht mehr auf dem Niveau der starken Konkurrenz

Fazit: Yamaha Tenere 700 2022

Die Tenere 700 ist auch im Jahr 2022 noch konkurrenzlos. Sie bietet den besten Kompromiss aus Preis, Geländegängigkeit und Fahrkomfort auf der Strasse. Sie fährt ins Herz, macht super viel Spass und ist ein Motorrad für einen breiten Einsatzbereich. Die fehlenden Elektronikfeatures werden ihr die harten Fans verzeihen. Die etwas lasche Bremse sowie den nervigen Tankdeckel vermutlich nicht.


  • Sehr robuster und zuverlässiger Auftritt
  • sportliche und schlanke Optik
  • spielerischs Fahrverhalten
  • Erstaunlich sportlicher und spassiger Motor
  • Gute Verarbeitung
  • gutes Fahrwerk mit einem praxistauglichen Einstellbereich
  • vergleichsweise geringes Gewicht
  • Sehr hart im Nehmen
  • ABS abschaltbar
  • Sehr geländegängig
  • mangelnder Sitzkomfort auf längeren Touren
  • Bremse wirkt etwas billig - lascher Druckpunkt und magere Bremsleistung
  • vibrierendes Display nervt
  • Tankverschluss unpraktisch
  • Ausstattungsliste in Sachen Elektronik sehr Kurz

Fazit: Honda CRF1100L Africa Twin Adventure Sports 2022

Die Africa Twin ist eine echte Enduro mit harten Nehmerqualitäten. Sie wirkt robust und ist bestens gerüstet für nahezu jeden Einsatzbereich. Der Motor ist gut, wird Adrenalinjunkies aber nicht vom Hocker hauen. Der Windschutz ist grossartig, im Sommer jedoch schon zu gut. Komponenten und Anbauteile sind auf einem hohen Niveau. Die gesamte Verarbeitungsqualität wirkt überlegen die Handy-Integration ist eine tolle Lösung. Die Schalter wirken auch nach vielen Testfahrten immer noch unlogisch und unübersichtlich. Im direkten Vergleich schwebt sie irgendwie über den Dingen. Sie fährt einfach souverän und gut, kann aber nicht mit spektakulären Werten glänzen.


  • Sehr gutes Fahrwerk - sowohl in der mechanischen als auch in der elektronischen Variante
  • DCT Option macht die Maschine zu einem überlegenen Reisemotorrad
  • hochwertige und praxistaugliche elektronische Fahrhilfen
  • grundsätzlich guter Windschutz
  • hochwertiger Gesamteindruck
  • Makelloser Motor mit tollem Ansprechverhalten und linearen Drehmomentverlauf
  • zugängliches Handling
  • sehr angenehmes Fahrverhalten
  • wunderbar vielseitiges Motorrad
  • Windschutz bei Hitze zu gut - auch die tiefste Position vom Windschild lässt kaum Wind durch
  • Bedienung über die zahlreichen Schalter wirkt insgesamt auch nach 2 Testtagen komplex
  • Sitzbank wirkt nach einem langen Tag etwas zu weich.

Fazit: Husqvarna Norden 901 2022

Die Husqvarna Norden 901 ist eine grossartige Bereicherung im Segment der Reiseenduros. Sie kann unglaublich vielseitig eingesetzt werden. Einerseits fährt sie einfach und zugänglich und ist ein grossartiger Begleiter im Alltag. Andererseits ist sie emotional und dynamisch. An einzelnen Details hätte man mit etwas mehr Einsatz noch deutlich mehr in Richtung Oberklasse vorstossen können.


  • charismatischer Motor macht irre viel Spass auf Tour praxistaugliche Fahrhilfen
  • toller Sitzkomfort
  • eigenständige und moderne Optik
  • Praxistaugliche Federelemente die auf Tour einen guten Job machen
  • Lineares Drehzahlband vom Motor
  • Kaum Vibrationen im Sattel
  • Hoher Reisekomfort
  • Windschutz im Klassenvergleich verbesserungswürdig
  • Windschutz nicht einstellbar
  • Front wirkt im Klassenvergleich etwas behäbiger
  • im Stadtverkehr wirkt Motor für den gediegenen Charakter manchmal etwas nervös
  • kein USB Stecker im Cockpit
  • Einzelne Anbauteile und Spaltmasse könnten mehr Liebe zum Detail vertragen

Fazit: KTM 890 Adventure R 2022

Im aktuellen Vergleich mit den Motorrädern in der oberen Leistungklasse konnte sie in der Praxis immer mithalten. Der grossartige Motor ist drehfreudig und kräftig genug um das leichte Motorrad durch die Kurven tanzen zu lassen. Das Fahrwerk erlaubt einen breiten Einstellbereich und man kann mit der Maschine auf der Strasse ordentlich Feuer geben aber auch harte Geländepassagen inhalieren. Eine Reiseenduro mit einem sehr breiten Einsatzbereich.


  • Selbst im Vergleich zu den grösseren Reiseenduros vermisst man beim Motor keine Leistung - ein echter Prachtkerl
  • Toller Quickshifter
  • Tolles Handling
  • praxistaugliche Ergonomie
  • Guter Fahrkomfort
  • Sehr gutes Elektronikpaket
  • Gute Bremsen
  • Hochwertiges Fahrwerk
  • Überraschend tiefer Verbrauch
  • Toller Quickshifter
  • Windschutz nur mittelmässig
  • Windschild nur mit Werkzeug verstellbar
  • Fehlendes Vorspannungshandrad fehlt in der Praxis
  • Öldeckel schwer zugänglich
  • Im Stadtverkehr hängt Motor manchmal etwas zu nervös am Gas
  • fummelige Schalter
  • Sitzbank auf langen Touren etwas ungemütlich

Fazit: Ducati Multistrada V4 S 2022

Beim aktuellen Test musste sich die Multistrada auf extrem vielseitigem Terrain gleich mit 7 Gegnern messen. Sie war auch diesmal das schnellste und insgesamt auch beste Motorrad. Eigentlich logisch - ist sie auch das hochpreisigste Motorrad in dieser Klasse. Die Ducati Crew hat in das Motorrad alle hochwertigen Zutaten eingefüllt welche man für Geld kriegen kann. Diese wurden zu einem harmonischen Gesamtpaket vereint welches unfassbar gut fährt. Ein würdiger Sieger von diversen Vergleichstests zu einem stolzen Preis.


  • Unfassbar tolles Fahrverhalten - neutral, harmonisch, handlich aber trotzdem stabil
  • Echtes Reiseenduro Feeling im Sattel
  • grossartige Bremsen
  • Faszinierender, beeindruckend starker Motor
  • Motorleistung durch grandioses Ansprechverhalten wunderbar zu dosieren
  • Angenehme Sitzposition
  • Gute Ergonomie auch beim Stehend fahren
  • faszinierendes Radarsystem welches man in der Praxis auf der Autobahn gerne einsetzt
  • Toller Windschutz
  • Hohe Stabilität auch bei hohen Geschwindigkeiten
  • Kräfteschonend und einfach zu fahren
  • überdurchschnittlicher Verbrauch
  • Bedienung im Sattel könnte an einigen Ecken komfortabler sein
  • Handy-Connectivity nicht wirklich zu Ende gedacht

Bericht vom 31.05.2022 | 74'447 Aufrufe

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